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Selbstgemachte Pasta — so einfach geht‘s

Wer vor einiger Zeit im ZDF den Test „Wie gut sind Fertiggerichte?“ mit dem Fernsehkoch Nelson Müller gesehen hat (s. u.), der hat viele der getesteten Produkte schnell wieder erkannt: Die Studentenhits Tiefkühlpizzen und Nudelterrinen sind dabei, ebenso wie Pfannengerichte mit Pasta. Was sie alle gemeinsam haben: sie sind Teiggerichte. Warum soll man also zu den abgepackten Speisen greifen, wenn man seinen eigenen Teig sehr schnell (und vor allem günstig) selbst machen kann? Und, seien wir mal ehrlich: Mit von Hand gemachter Pasta kann man auch immer wieder punkten, wenn mal ein Date ansteht oder sich Freunde für ein Abendessen anmelden. Vor allem, wenn dabei keine langweiligen Bandnudeln herauskommen, sondern beispielsweise Ravioli, Tortellini oder Nudelnester.

Kurz:
Die Herstellung eines Nudelteigs ist ziemlich einfach und zudem nicht einmal zeitintensiv. Der Teig für Pasta ist sogar viel schneller einsatzbereit als derjenige für Pizza (dessen Rezept man hier findet), das er nicht einen ganzen Tag ruhen muss, sondern gerade mal eine halbe Stunde.


Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten
Wartezeit: ca. 30 Minuten
Schwierigkeitsstufe: einfach

Zutaten für 4 Nudelportionen
300g Mehl (Weizen, Vollkorn oder Dinkel)
3 Eier
2 – 3 Teelöffel Olivenöl
3 Esslöffel Wasser (lauwarm)
2 Prisen Salz

So wird die frische Pasta zubereitet:

Mulde aus Mehl formen
Zunächst siebt man das Mehl auf eine große Arbeitsfläche. Zu achten ist darauf, dass dabei ein kleiner Berg entsteht und es nicht zu sehr in alle Richtungen staubt. In der Mitte formt man eine Mulde. das hat einen guten Grund: Die Mulde erlaubt es, die Flüssigkeiten hinzuzufügen, ohne, dass alles herausläuft; sie dient also als eine Art Schüssel.

In die Mulde hinein kommen dann alle restlichen Zutaten: die Eier, das Olivenöl, das Wasser und das Salz. Das Mehl kann man nach Belieben wählen, denn Weizenmehl ist nicht jedermanns Sache, und warum sollte man beispielsweise zu überteuerten Bio-Dinkel-Nudeln greifen, wenn man sie frischer und günstiger selbst aus Dinkelmehl produzieren kann?

Kneten oder kneten lassen
Jetzt beginnt das Kneten. Wichtig ist es, dass der Teig eine einheitliche Konsistenz hat. Mit fünf Minuten „hier und da herumdrücken“ ist es also nicht getan. Mit 20 Minuten muss man schon rechnen. Wenn man in Zukunft größere Mengen Teig zubereiten muss, empfiehlt sich eine Nudelmaschine (Auch mit Mittelklasse-Modellen wie dem Silvercrest aus dem LIDL Shop bekommt man passable Ergebnisse hin.)

Ein frischer Teig muss in den Kühlschrenk
Der Pastateig muss man nun, wie man es auch vom Pizzateig kennt, eher locker als fest in Plastikfolie eingeschlagen und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen. In der Zwischenzeit sollte man die Arbeitsfläche reinigen und einen großen Topf mit gesalzenem Wasser aufsetzen. Wenn man den Teig aus der Kälte holt, sollte man ihn eine kurze Weile ausgepackt bei Zimmertemperatur liegen lassen, dann rollt man ihn auf der mit frischem Mehl bestäubten Arbeitsplatte aus. Nachdem man die Nudeln in gewünschter Form ausgeschnitten hat (oder durch die Nudelmaschine gekurbelt hat), kann man sie in das siedende Wasser geben.

Achtung: Bei frischer Pasta müssen die Nudeln nicht so lange garen — nach 4 Minuten sollten sie durch sein.

 



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