Lebensmittelmotten bekämpfen: Darauf sollte man achten

Im Laufe eines Lebens hat fast jeder Mensch früher oder später einmal mit einem Lebensmittelmotten-Befall zu kämpfen – ein Erlebnis, an das man sich bestimmt nicht gern zurückerinnert. Lebensmittelmotten sind lästig und hartnäckig. Dieser Artikel zeigt, wie man sie los wird und wie man sich präventiv gegen einen Befall schützen kann.

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Woher kommen Lebensmittelmotten?

Lebensmittelmotten finden ihren Weg durch die Fenster in Wohnungen. Dort werden sie vom Geruch bestimmter Lebensmittel angelockt, in die sie ihre Eier legen. Oftmals geschieht das zunächst unbemerkt, man sieht vielleicht vereinzelt eine oder zwei Motten an der Küchendecke. Lebensmittelmotten vermehren sich jedoch explosiv und können pro Tier bis zu mehrere hundert Eier legen. Verpasst man den Zeitpunkt zum Eingreifen, kann man einen Großteil seiner Lebensmittel wegschmeißen. Das sollte man auch, denn: Lebensmittelmotten und ihre Larven sehen nicht nur eklig aus, sondern sind auch schädlich für die Gesundheit.

Insbesondere der Kot der Motten verschmutzt die Lebensmittel und sorgt bei manchen Menschen für Verdauungsbeschwerden. Es gibt also gute Gründe, sofort einzugreifen, sobald man die erste Lebensmittelmotte im Haushalt erspäht hat. Aber wie geht man am besten vor?

So wird man Lebensmittelmotten los

Bei einem Befall, gut erkennbar an den Mottengespinsten (kleine, weiße Fäden) und Löchern in Verpackungen, muss man die betroffenen Lebensmittel sofort wegschmeißen und – wichtig! – den Müll aus dem Haus schaffen. Die übrigen, nicht befallenen Lebensmittel sollten in luftdicht verschlossene Gefäße umgefüllt werden, etwa Schraubgläser. Auf Nummer sicher geht man zudem, indem man die Schränke mit Essig auswischt. Das verirrt den Geruchssinn der Motten und wehrt weiteren Befall ab. Darüber hinaus können auch Pheromon-Fallen sinnvoll sein. Einen großflächigen Befall kann man auch mit Schlupfwespen abwehren. Schlupfwespen ernähren sich von den Larven der Lebensmittelmotten und verschwinden nach getaner Arbeit von selbst.

Präventive Maßnahmen

Lebensmittelmotten nisten besonders gern in trockenen Lebensmittel wie Mehl, Reis, Nudeln, Haferflocken etc. Gegen die Motten schützt man sich am besten, indem man solche Lebensmittel nicht in der Verpackung lässt sondern gleich in feste Gefäße umfüllt. Die Motten sind in der Lage, selbst robuste Pappkartons komplett durchzufressen. Es helfen also nur luftdichte Glas- oder Metallgefäße. Keinesfalls sollte man Lebensmittelpackungen offen herumstehen lassen, das wäre ein gefundenes Fressen für die Motten. Und: Schon beim ersten Anzeichen von einem Mottenbefall muss sofort hart durchgegriffen werden.

Lebensmittelmotten landen nie „zufällig“ in der Küche und verschwinden auch nicht von selbst wieder. Sieht man sie an der Wand oder an der Decke ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie eine Brutstätte für ihre Eier bereits gefunden haben. Hält man sich an diese Regeln, kann man sich vor einem Befall gut schützen und ist hoffentlich lange Zeit gefeit vor diesen lästigen Insekten.